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Home : News : kritiken : F.A.Q. ------ Is pornography art? F.A.Q. ------ Is pornography art?
Eine Frage welche ich mir ja auch ständig stelle, ist die wenn dann des Nachts im Fernsehen nur noch zwei Programme laufen. Man hat die unendliche Auswahl an Klingeltönen, über welche ich natürlich bei nächster Gelegenheit meinen Senf gebe oder kann sich Sexy Sport Clips reinziehen. Sicher man stellt sich die Frage, was ist daran sexy? Ich weiß es nicht, weil als zukünftiger Papst, darf ich das ja nicht gucken. Da fällt mir ein, ich hab meinen Handwagen schon mal bei ebay rein gestellt, da ist er noch günstig zu haben. Wenn ich Ratzi erst mal abgelöst habe, wird er wohl teurer werden. Aber ich merk schon ich lenk vom Thema ab. Eigentlich wollt ich ja was schreiben über den Silberling welcher hier grad so Runden zieht in meinen Heiligen Inquisitions-CD-Player. Der Titel ist Programm, wenn man sich mal nicht auf das eine Thema versteift. Insgesamt wird 16mal aufgezeigt das alles auf die Betrachtung ankommt. Was dem Einen recht ist dem andern billig. Ich hab mir die Jungs aus der Schweiz ja schon in Leipzig angeschaut, war dort allerdings mehr als enttäuscht, was wohl auch an der schlechten Abmischung lag, was ich hier Fairerweise dazu sagen muß. Dem ein oder anderen ist die Band ja wohl nicht ganz unbekannt, immerhin gab es schon drei Alben von denen, allerdings unter einen anderen Namen. („Carpe diem“ (Anmerkung meines inneren Ich’s)). „The world is cold enough“ beweißt das es aus der Schweiz doch mehr gibt als Schokolade und idyllische Postkarten von hohen Bergen. Ja die Schweizer machen richtig guten Synthpop, mit hohen Wiedererkennungswert. Okay das machen Namnambulu auch, aber um die soll es hier nicht gehen. Effekt verspielt geht es auch mit „Minor“ weiter. Wenn der Song zeitweise auch etwas schwach auf der Brust daher kommt. Aber die Kombination aus weiblicher Backstimme im Refrain könnt besser fast nicht arrangiert sein. Etwas minimalistisch beginnt „Learning 2 fly“. Ein makaber anmutender Gesang untermalt von einer Bassspur (schreibt man mit 3 s, sieht bescheiden aus, ist aber so), welche sich immer weiter auftürmt und durch gekonnt einsetzende Melodien und Drums eine eigene Stimmung erzeugt. Ist vielleicht nicht der beste Song auf der Cd, aber einer der mich auf alle Fälle überzeugen konnte. Wer genau hinhört, hört auch ein Stück APB, bei „we come in pieces“, denn hier konnte man Herrn Groth gewinnen, sich gesanglich zu beteiligen. Ansonsten ist der Song nicht schlecht, aber auch nicht wirklich etwas besonderes wo man sagt, daran erinnert man sich in 10 Jahren noch. „Hyde Park“ hingegen da hat da schon wieder eher die Chance dazu, das es auch in Zukunft noch irgendwo bei irgendeinen Synthpopverliebten DJ in der Setliste auftauchen könnte. „Never again“, eine minimalistisch gehaltene Ballade, welche sich im Refrain etwas überlastet anhört. Der Gesang, welcher sonst seinen eigenen Charakter hat, kann hier aber nicht wirklich überzeugen. Ausgereifter dagegen wieder „Second Skin“; verspielte Flächen, geschickt eingesetzte Effekte. Bis zum Ende hin erfährt dieser Song eine Steigerung ohne je überladen zu wirken. Mit Abstand der Beste Song auf der CD. „The man next to me“ bleibt wieder eine ruhigere Nummer. Nur leider zerstört das Gitarrenriff im Refrain die Stimmung. Es fehlte wohl letzten Endes der Mut zur Stille. Schade drum. Etwas orientierungslos erscheint auch „one trip one noise“. Ich horchte am Anfang echt auf, aber irgendwie wird die durch die Drums erzeugte Stimmung am Anfang komplett zu nieder gemacht, zumal lästig wird, das hier textlich nicht allzu viel eingefallen ist. Vervollständigt wird das gesamte noch von drei Remixen. Wobei „Home“ hier noch mal genannt werden sollte, und es eine Empfehlung ist, sich diesen Song komplett anzuhören, da der Refrain für manches entschädigt. Es ist sicher ein Album, welches man sich des öfter zu Gemüte führen muß. Es ist ungewöhnlich. Synthetische Musik mal abseits von allen bekannten. Das hat auch seinen Reiz, das kann ich nicht abstreiten. Ich verteile hier 6 Punkte auf der bis 10 gültigen EXE-Scala. Ich weiß es wird nicht jeden gefallen, aber wer gern mal über den Tellerrand schaut, dem kann ich es nur empfehlen. Und jeder Vergleich mit Klingeltönen wäre eine Beleidigung. DJ EXECUTE
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